21. Internationale Hofer Filmtage 1987
22. Internationale Hofer Filmtage 1988
23. Internationale Hofer Filmtage 1989
24. Internationale Hofer Filmtage 1990
25. Internationale Hofer Filmtage 1991

Festivals 21-25

1987 bis 1991

21 / 1987

»Leicht macht er es sich ja nicht, der Deutsche Film. Entweder wird er hochgelobt – man verteilt geradezu Streicheleinheiten – oder man versetzt ihm so einen Schlag vor die Brust, dass es ihn gleich gar nicht mehr gibt.«

»Der Deutsche Film ist ein Stehaufmännchen.«

»Wenn man glaubt, jetzt ist es aus und vorbei, dann wird plötzlich kraftvoll zurückgeschlagen, dass die Kritiker ins Taumeln geraten … Im unbequemen Deutschen Film sieht jeder Film anders aus. Das ist dann die berühmte Vielfalt, für die uns das Ausland bewundert.«

Festivalfilme

22 / 1988

»Das erste Mal zeigen wir Filme eines bedeutenden japanischen Filmregisseurs, Seljun Suzuki. Sieben von noch zwölf erhaltenen Filmen können vorgeführt werden, darunter seine besten Gangsterfilme aus den 60er-Jahren.«

»Dass in Großbritannien weiterhin sehenswerte Filme gedreht werden, führen uns überzeugend Philip Saville, Mike Leigh und Terence Davies vor.«

Festivalfilme

23 / 1989

»Das Hofer Programm ist immer eine realistische Zustandsbeschreibung des Films, besonders des Deutschen Films, im Herbst eines Jahres. In HOF setzt man sich ernsthaft mit Kino auseinander. HOF ist aber kein Seminar und soll auch keines sein.«

»HOF soll Spaß am Kino vermitteln. Von Burkina Faso bis Beverly Hills. Von Odessa bis Wedding.«

Festivalfilme

24 / 1990

»Die Frage nach dem Deutschen Film ist so alt wie die Hofer Filmtage. Jedes Jahr werden viele erste Spielfilme von Newcomern vorgestellt. Diese werden von der Filmförderung in der Hoffnung gefördert, einen Kassenerfolg zu landen. So tauchen jedes Jahr neue Namen auf.«

»Von den bereits bekannten Regisseuren sind wieder Rosa von Praunheim, Christoph Schlingensief und Klaus Wyborny, Superstürmer unserer Fußballmannschaft in den Jahren 1969 bis 1971, dabei.«

Festivalfilme

25 / 1991

»Die Geschichte der Hofer Filmtage ist auch eine Geschichte des Deutschen Films – vom ‚Anderen Kino‘ über den ‚Jungen Deutschen Film‘ bis hin zum heutigen ‚Deutschen Film‘.«

»Wir wollen mit dem Filmprogramm keine Rückschau veranstalten, sondern vorausschauen, wie immer ein Programm machen, mit aufregenden neuen Filmen, die Kinochancen der Filme ausloten und bekannte und noch unbekannte Regisseure des Deutschen und Internationalen Films vorstellen.«

Festivalfilme