WAS AM ENDE ZÄHLT

WAS AM ENDE ZÄHLT

WAS AM ENDE ZÄHLT

Regie: Julia von Heinz
Spielfilm | Deutschland | 2008
Farbe | 100 min
Dolby SR | dt. OF m. engl. UT

59. Internationale Hofer Filmtage
2025
Retrospektive Julia von Heinz

Carla ist mit großen Plänen von zu Hause abgehauen, sie will nach Lyon, um dort Mode zu studieren. Schon am Bahnhof wird ihr alles gestohlen, sie strandet völlig mittellos und muss sich an Rico halten, der sie aufliest, auf dessen Baustelle sie Geld verdienen kann, um weiter zu ziehen. Auf der gleichen Baustelle, einem Boot, das zur Kneipe werden soll, lebt Lucie mit ihrem Bruder Michael. Hier ist ihre Welt, ihr Zuhause, hier will sie bleiben. Wie von Schicksalsfäden werden Lucie und Carla mit ihren gegensätzlichen Lebensentwürfen zusammengeführt. Carla sieht bei Lucie, wie es ist, einen Platz im Leben zu haben, für Lucie öffnet sich mit Carla eine neue, größere Welt.

Als Carla kurz vor ihrer Weiterreise feststellt, dass sie schwanger ist, scheint ihr Traum endgültig geplatzt, denn für eine Abtreibung ist es schon zu spät. Zu einem Arzt kann Carla nicht, da sie über ihren Vater versichert ist. Lucie, die sich sehnlichst wünscht, dass Carla bleibt, schlägt ihr einen Pakt vor: „Du bekommst das Kind unter meinem Namen, ich nehme es dann.“ Darauf lässt sich Carla ein. Doch dann will Carla ihr Baby nicht verlassen.

Mit Benjamin Kramme, Clara Charlotte König, Marie Luise Schramm, Martin Ontrop, Paula Kalenberg, Toni Osmani, Vinzenz Kiefer

Drehbuch Julia von Heinz, John Quester, Kamera Daniela Knapp, Schnitt Florian Miosge, Produktionsdesign John Quester, Kostümbild Elke von Sivers, Ton Benjamin Hörbe, Musik Matthias Petsche, Fernsehredaktion Andrea Hanke (WDR), Produktion Susann Schimk, Jörg Trentmann