GAZ BAR BLUES

GAZ BAR BLUES

GAZ BAR BLUES

Regie: Louis Bélanger
Spielfilm | CDN | 2003
Farbe | 115 min
franz. OF m. engl. UT

37. Internationale Hofer Filmtage
2003

Die Gaz Bar ist eine Tankstelle und zugleich eine Art Nachbarschafts-Café, wo man herumhängt, redet, lacht, Neuigkeiten aus dem Viertel erfährt und sich aufgehoben fühlt. Es gibt Stamm- und Laufkundschaft. François Brochu, Spitzname „der Boss“, verwaltet mit Hilfe seiner drei Söhne und seines getreuen Freundes Gaston Savard sein Geschäft so gut er kann. Zu seinem Leidwesen zeigen seine beiden älteren Söhne kein Interesse an dem Familienunternehmen, für sie ist die Gaz Bar ein Gefängnis.

Réjean, der Älteste, träumt davon, Fotograf zu werden und durch die Welt zu reisen, um von ihrer Evolution zu berichten. Guy hat nichts anderes im Kopf, als bis spät nachts auf der Bühne zu stehen und Blues zu spielen. Aber die Tankstelle liegt in einem armen Viertel, weitab vom Weltgeschehen, das des Fotografierens wert wäre, und von den Clubs in der South Side von Chicago. Der Jüngste, Alain, träumt von Autonomie. Er will kein Kind mehr sein, sondern erwachsen und ein paar Stunden am Tag die Tankstelle allein leiten. Doch sein Vater zögert, da er der Meinung ist, daß das Viertel zu hart ist, um einem Vierzehnjährigen eine solche Verantwortung zu überlassen. Eine Reihe von Ereignissen, von kleinen Tragödien werden den Alltag der Gaz Bar erschüttern …